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Taschengeld mit 10 Jahren: Wie viel ist okay?

Lasse Falke
Lasse Falke
Finanzexperte für Familien · Aktualisiert am 19. August 2026
Taschengeld mit 10 Jahren: Wie viel ist okay?

Mit zehn Jahren verändert sich für dein Kind so einiges: Es plant selbstständiger, trifft eigene kleine Konsumentscheidungen und will beim Thema Geld gerne mitreden. Genau in diesem Alter wird Taschengeld richtig spannend, weil dein Kind zum ersten Mal über einen ganzen Monat hinweg planen kann. Wie viel dabei angemessen ist, wie du es auszahlst und wie dein Kind nebenbei sparen lernt, schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an.

Wie viel Taschengeld braucht ein 10-jähriges Kind?

Für ein zehnjähriges Kind empfiehlt das Familienportal des Bundes einen Betrag von etwa 15 bis 25 Euro pro Monat. Das ist die offizielle Orientierung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und sie gilt für die gesamte Altersgruppe der 10- bis 11-Jährigen.

Die Spanne von zehn Euro ist bewusst gewählt. Sie gibt dir Spielraum, damit du den Betrag an eure finanzielle Lage und an die Ausgaben anpassen kannst, die dein Kind aus dem Taschengeld bestreiten soll. Familien mit knapperem Budget starten eher am unteren Ende, Familien mit mehr Luft können sich am oberen Rand orientieren. Wenn du einen guten Startwert suchst, sind 20 Euro pro Monat eine sinnvolle Wahl: Du liegst damit genau im Mittelfeld der empfohlenen Spanne und hast nach oben wie nach unten noch etwas Luft, falls du später nachjustieren möchtest.

Warum sind die Beträge fachlich fundiert?

Die Zahlen sind nicht einfach aus der Luft gegriffen. Sie beruhen auf einer Expertise des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahr 2025, das sich intensiv mit der finanziellen Entwicklung von Kindern beschäftigt. Taschengeld gilt dabei vor allem als pädagogisches Instrument, mit dem dein Kind den Umgang mit Geld übt. Die Beträge sind Richtwerte und begründen keinen Rechtsanspruch.

Um dir die Einordnung zu erleichtern, lohnt sich ein Blick auf die gesamte Übersicht. So siehst du, wie sich die empfohlenen Beträge über die Jahre hinweg entwickeln und wo dein zehnjähriges Kind gerade steht.

AlterEmpfohlene HöheAuszahlungsrhythmus
Unter 6 Jahre1–2 Europro Woche
6–7 Jahre2–3 Europro Woche
8–9 Jahre3–4 Europro Woche
10–11 Jahre15–25 Europro Monat
12–13 Jahre20–30 Europro Monat
14–15 Jahre25–45 Europro Monat
16–17 Jahre*40–60 Europro Monat
ab 18 Jahre*55–75 Europro Monat

Die mit Sternchen markierten Werte gelten ausdrücklich für Jugendliche und junge Erwachsene, die wirtschaftlich vollständig von ihren Eltern abhängig sind, etwa in der Schul- oder Ausbildungsphase ohne eigenes Einkommen.

Warum lohnt sich mit 10 Jahren der Wechsel zur monatlichen Auszahlung?

Mit zehn Jahren ist dein Kind in der Lage, seine Ausgaben über einen ganzen Monat hinweg zu planen. Genau das ist der große Unterschied zu jüngeren Kindern, die ihr Taschengeld besser wöchentlich bekommen. Sie geben erhaltenes Geld oft schnell aus und tun sich schwer damit, über längere Zeiträume Rücklagen zu bilden. Der kurze Abstand zwischen den Auszahlungen schafft einen Lernzyklus, der zu ihrer Entwicklungsphase passt. Ab etwa zehn Jahren ändert sich das, und der Monat wird zur natürlichen Planungseinheit.

Wie begleitest du den Übergang?

Der Wechsel muss kein Sprung ins kalte Wasser sein. Du kannst ruhig mit einem kleineren Monatsbetrag starten und beobachten, wie dein Kind damit umgeht. Nichts spricht dagegen, erst einmal mit 15 Euro zu beginnen und gemeinsam zu schauen, wie sich das entwickelt.

Besonders wertvoll wird der Übergang durch gemeinsame Gespräche. Wenn das Geld früh im Monat aufgebraucht ist, ist das keine Katastrophe, sondern eine echte Lerngelegenheit. Setz dich mit deinem Kind zusammen und geht in Ruhe durch, woran es lag. Ein paar Fragen helfen dabei:

  • War der Betrag vielleicht zu knapp bemessen?
  • Wurde das Geld gleich am Anfang für etwas Spontanes ausgegeben?
  • Könnte ein kleiner Sparbetrag helfen, damit am Monatsende noch etwas übrig bleibt?

Deine Rolle verändert sich dabei ganz natürlich. Du bist nicht mehr nur derjenige, der wöchentlich das Geld überreicht, sondern wirst zum Begleiter einer längerfristigen Planung. Genau darin steckt der eigentliche Wert dieses Schrittes.

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Was muss vom Taschengeld bezahlt werden und was nicht?

Taschengeld ist für Wünsche gedacht, nicht für den Grundbedarf. Das ist die wichtigste Grundregel und der Grund, warum Taschengeld seine Funktion als Lernfeld behalten kann.

Aus dem Taschengeld bestreitet dein Kind die kleinen Extras des Alltags, also Dinge, die über den notwendigen Lebensbedarf hinausgehen und die es aus eigener Entscheidung kauft. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Süßigkeiten und kleine Naschereien
  • kleinere Spielsachen und Sammelkarten
  • gelegentliche Kinobesuche und andere kleine Freizeitaktivitäten
  • kleinere digitale Käufe im vernünftigen Rahmen

Schulmaterial, Kleidung und Essen bleiben dagegen Sache der Eltern. Wenn dein Kind einen neuen Schulranzen oder eine Winterjacke braucht, ist das kein freiwilliger Wunsch, sondern Teil des notwendigen Lebensbedarfs, den du als Elternteil trägst. Würdest du solche Ausgaben dem Taschengeld zuordnen, müsste dein Kind auf eigene Wünsche verzichten, um Grundlegendes zu decken, und das würde den Sinn des Taschengeldes verfehlen. Wer genauer wissen will, was Kinder vom Taschengeld selbst bezahlen sollten, findet dazu eine klare Abgrenzung. Und wer wissen will, wie viel Geld man monatlich für ein Kind einplanen sollte, bekommt hier eine gute Orientierung für den gesamten Lebensbedarf.

Wenn später Budgetgeld dazukommt

Für einen späteren Zeitpunkt gibt es eine spannende Ergänzung, das sogenannte Budgetgeld. Damit überträgst du deinem Kind die Verantwortung für bestimmte, klar umrissene Ausgaben, die bisher direkt über dich liefen, etwa Kleidung, Schulsachen oder Smartphone-Kosten.

Budgetgeld tritt nicht an die Stelle des Taschengeldes, sondern kommt zusätzlich dazu. Dein Kind lernt so, auch regelmäßige und teils verpflichtende Ausgaben zu planen. Wer ein festes Budget für Kleidung hat, muss abwägen, ob ein teurer Markenartikel wirklich sinnvoll ist. Für ein zehnjähriges Kind ist das allerdings noch zu früh, das ist eher ein Thema für die Jugendjahre.

Sind Eltern verpflichtet, Taschengeld zu zahlen?

Nein, eine gesetzliche Pflicht gibt es in Deutschland nicht. Als Eltern seid ihr zwar zur Unterhaltsleistung verpflichtet, also dazu, den Lebensbedarf eures Kindes mit Nahrung, Kleidung, Wohnung und Bildung zu decken. Ein bestimmter Taschengeldbetrag gehört aber nicht dazu.

Taschengeld bleibt damit ein freiwilliges Instrument der Erziehung. Wenn du aus finanziellen Gründen kein oder nur wenig Taschengeld zahlen kannst, verstößt du gegen keine Norm, solange die grundlegenden Bedürfnisse deines Kindes gedeckt sind. Aus pädagogischer Sicht gilt Taschengeld trotzdem als wichtig, damit dein Kind den Umgang mit Geld überhaupt üben kann. Ob Eltern verpflichtet sind, Taschengeld zu geben, wird dabei häufig gefragt, und die rechtliche Antwort bleibt eindeutig.

Was erlaubt der Taschengeldparagraph deinem Kind?

Rechtlich relevant wird Taschengeld durch den sogenannten Taschengeldparagraphen in § 110 BGB. Er regelt, dass ein Minderjähriger einen Vertrag ohne Zustimmung der Eltern wirksam abschließen kann, wenn er ihn mit Mitteln bezahlt, die ihm zur freien Verfügung überlassen wurden. Genau das ist beim Taschengeld der Fall.

Ganz praktisch heißt das: Wenn dein zehnjähriges Kind sich von seinem Taschengeld ein Buch, ein Spielzeug oder Süßigkeiten kauft, ist dieser Kaufvertrag in der Regel wirksam, ohne dass du extra zustimmen musst. Der Paragraph schreibt dabei weder eine bestimmte Höhe vor noch begründet er einen Anspruch auf Taschengeld. Er erkennt einfach die eigenständige Handlungsfähigkeit deines Kindes im Rahmen seiner Mittel an.

Taschengeld als Druckmittel und seine Grenzen

Weil es keinen Rechtsanspruch auf bestimmte Beträge gibt, verbietet dir auch keine Norm ausdrücklich, Taschengeld zu kürzen. Trotzdem raten pädagogische Fachleute davon ab, es als reines Druckmittel zu nutzen. Wird es häufig zur Strafe gestrichen, verbindet dein Kind Geld schnell mit Angst und Druck statt mit Eigenverantwortung.

Sinnvoller ist es, Taschengeld möglichst verlässlich und unabhängig von Alltagskonflikten zu zahlen. Wenn du in einer bestimmten Situation dennoch reagieren möchtest, sprich offen mit deinem Kind darüber, warum das gerade so ist, und sorge dafür, dass das gesamte System dadurch nicht ins Wanken gerät.

Welche Faktoren beeinflussen den passenden Betrag für dein Kind?

Der passende Betrag hängt vor allem von eurem Familieneinkommen und von den Ausgaben ab, die dein Kind aus dem Taschengeld bestreiten soll. Das Familieneinkommen ist dabei die wichtigste Grundlage.

Ein Haushalt mit begrenztem Einkommen kann nicht dieselben Beträge zahlen wie ein Haushalt mit viel finanziellem Spielraum, ohne dass andere notwendige Ausgaben leiden. Das ist völlig in Ordnung. Selbst kleine Beträge schaffen echte Lerngelegenheiten, wenn sie regelmäßig und verlässlich fließen. Entscheidend ist, dass der gewählte Betrag zu eurer Lebenslage passt und ihr euch darauf verlassen könnt.

Hobbys und individuelle Ausgaben einbeziehen

Jedes Kind ist anders. Ein Kind, das viel Sport treibt, hat andere Bedürfnisse als eines, das lieber Bücher liest oder digitale Spiele mag. Überleg dir, welche Ausgabenkategorien du bewusst dem Taschengeld zuordnen willst, und prüf, ob der Betrag diese realistisch abdecken kann, ohne dein Kind dauerhaft zu frustrieren.

Dabei gilt: Ist der Betrag zu hoch, muss dein Kind kaum abwägen und erfährt nicht, dass Geld begrenzt ist. Ist er zu niedrig, reicht das Geld kaum für eine echte Wahlfreiheit, und es entsteht dauerhafte Unzufriedenheit. Der Mittelweg ist das Ziel, und du darfst ruhig nachjustieren, wenn du siehst, wie dein Kind zurechtkommt.

Wenn du dir bei der Höhe unsicher bist und das gerne einmal in Ruhe durchgehen möchtest, meld dich gerne bei mir. Oft ist die Frage schneller geklärt, als sie auf den ersten Blick wirkt.

Soziale Vergleiche und Beratung beim Jugendamt

Dein Kind vergleicht sich mit seinen Freunden und achtet darauf, wer wie viel bekommt. Das ist ganz normal und kann sogar zur sozialen Integration beitragen, wenn dein Kind spürt, dass es ähnliche Spielräume hat wie andere. Achte aber darauf, dass Taschengeld nicht zum Statussymbol wird, das über eure finanziellen Möglichkeiten hinausgeht. Lebt ihr getrennt, stellt sich zudem häufig die Frage, wer das Taschengeld bei getrennten Eltern zahlt, damit die Regelung für beide Seiten fair bleibt.

Falls du dir eine zusätzliche Einschätzung wünschst, kannst du dich an dein zuständiges Jugendamt wenden. Die Beraterinnen und Berater dort kennen die offiziellen Empfehlungen und können mit dir individuell besprechen, ob und wie du die Richtwerte an eure Situation anpassen solltest. Die letzte Entscheidung bleibt dabei immer bei dir.

Wie zahlst du das Taschengeld aus und wie lernt dein Kind sparen?

Für ein zehnjähriges Kind ist Bargeld meist die beste Basis. Münzen und Scheine kann dein Kind sehen, zählen und in die Hand nehmen. Es erlebt unmittelbar, dass das Portemonnaie leer ist, wenn das Geld ausgegeben wurde. Diese anschauliche Erfahrung lässt sich mit abstrakten Zahlen auf einem Bildschirm nur schwer nachbilden.

Digitale Lösungen kannst du schrittweise und gut begleitet einführen. Ein Kinder-Girokonto ist in der Regel kostenlos, und du solltest darauf achten, dass weder für das Konto noch für die Karten monatliche Gebühren anfallen. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Elternteil ein Konto fürs Kind eröffnen kann, solltest du vorab klären, denn meist ist die Zustimmung beider Elternteile nötig, auch wenn ihr getrennt lebt. Ein vollwertiges Girokonto mit allen Zahlungsfunktionen kann einen Zehnjährigen aber schnell überfordern, deshalb ist ein einfaches Sparkonto oft die bessere Wahl.

Ein hybrides Modell, das beides verbindet

Besonders gut funktioniert oft eine Mischung aus Bargeld und Sparbetrag. Dein Kind bekommt einen Teil bar in die Hand und einen anderen Teil regelmäßig aufs Sparkonto. So verbindest du die greifbare Erfahrung mit dem frühen Kennenlernen grundlegender Bankfunktionen. Wenn du lieber digital verwaltest, hilft ein Blick auf eine Taschengeld-App für Kinder im Vergleich, um die passende Lösung zu finden.

Ein Beispiel könnte so aussehen: Dein Kind erhält 15 Euro pro Monat in bar und zusätzlich 5 Euro aufs Sparkonto, das für größere Ziele wie ein Fahrrad oder eine besondere Reise gedacht ist. Dein Kind sollte verstehen, dass auch das Geld auf dem Konto ihm gehört und dass es bei größeren Wünschen darauf zurückgreifen kann.

Sparschwein, feste Beträge und gemeinsame Ziele

Damit dein Kind das Sparen wirklich verinnerlicht, helfen greifbare Hilfsmittel und feste Gewohnheiten. Das gute alte Sparschwein ist dabei oft überraschend wirkungsvoll, weil dein Kind den wachsenden Betrag sehen und zählen kann.

Diese Ansätze machen Sparen für Kinder erlebbar:

  • Leg gemeinsam einen festen Sparbetrag fest, etwa 5 Euro von 20 Euro Monats-Taschengeld.
  • Vereinbart ein konkretes Sparziel, zum Beispiel ein teureres Spiel, und rechnet aus, wie viele Monate ihr dafür braucht.
  • Feiert den Moment, wenn das Ziel erreicht ist, damit dein Kind die Zufriedenheit des Sparens erlebt.

Solche Sparziele machen die abstrakte Idee des Verzichts greifbar, weil ein klarer Gegenwert in Aussicht steht. Wenn du darüber hinaus überlegst, wie viel Geld man pro Monat für Kinder sparen sollte, lässt sich das Taschengeld gut in ein größeres Sparkonzept einordnen. Dein Kind erlebt so ganz direkt, dass Verzicht heute später größere Wünsche ermöglicht, und das ist ein Grundpfeiler jeder späteren Finanzplanung.

Deine Vorbildrolle macht den Unterschied

Am meisten lernt dein Kind, indem es dich beobachtet. Wenn du deine eigenen Kaufentscheidungen laut reflektierst, etwa indem du erklärst, dass du überlegst, ob du etwas wirklich brauchst, oder dass du Preise vergleichst, erlebt dein Kind bewussten Umgang mit Geld als etwas völlig Normales.

So wird Sparen nicht zur abstrakten moralischen Forderung, sondern zum gelebten Teil eures Alltags. Für größere Ziele kann sich später auch Festgeld für Kinder als planbare Ergänzung zum Sparkonto anbieten. Taschengeld ist dann kein isolierter Betrag, sondern Teil einer ganzen Kultur des bewussten Umgangs mit Geld, die dein Kind langfristig stärkt. Am Ende zählt weniger der exakte Betrag als eine verlässliche, transparente und liebevoll begleitete Praxis.

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Häufige Fragen

Das Familienportal des Bundes empfiehlt für 10- bis 11-Jährige etwa 15 bis 25 Euro pro Monat. Ein guter Startwert sind 20 Euro, weil du damit im Mittelfeld liegst und in beide Richtungen noch Luft hast.
Vom Taschengeld bestreitet dein Kind nur die kleinen Extras wie Süßigkeiten, kleinere Spielsachen, gelegentliche Kinobesuche oder kleine digitale Käufe. Schulmaterial, Kleidung und Essen bleiben Sache der Eltern, weil sie zum notwendigen Lebensbedarf gehören.
Das Jugendamt orientiert sich an den offiziellen Richtwerten, für 10- bis 11-Jährige also an 15 bis 25 Euro pro Monat. Die Beraterinnen und Berater können mit dir individuell besprechen, wie du diese Werte an eure Situation anpasst. Die letzte Entscheidung bleibt immer bei dir.
Nein, eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Eltern müssen zwar den Lebensbedarf ihres Kindes decken, ein bestimmter Taschengeldbetrag gehört aber nicht dazu. Taschengeld bleibt ein freiwilliges Instrument der Erziehung.
Ab etwa zehn Jahren kann dein Kind über einen ganzen Monat hinweg planen, deshalb wird der Monat zur natürlichen Auszahlungseinheit. Jüngere Kinder bekommen ihr Taschengeld besser wöchentlich, weil der kürzere Abstand besser zu ihrer Entwicklungsphase passt.
Der Taschengeldparagraph in § 110 BGB regelt, dass ein Minderjähriger einen Vertrag ohne Zustimmung der Eltern wirksam abschließen kann, wenn er ihn mit Geld bezahlt, das ihm zur freien Verfügung überlassen wurde. Kauft dein Kind sich also vom Taschengeld ein Buch oder Süßigkeiten, ist dieser Kauf in der Regel wirksam.
Lasse Falke
GESCHRIEBEN VON
Lasse Falke

Lasse ist Gründer von SmartKidsInvest und seit über 10 Jahren Finanzberater mit Fokus auf Familien. Sein Ziel: Finanzthemen so erklären, dass sie jede Familie versteht – ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsdruck.

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