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Finanzielle-Freiheit-Rechner: Wann bist du frei?

lasse
Lasse Falke
zuletzt aktualisiert: 3. Mai 2026
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Finanzielle-Freiheit-Rechner: Wann bist du frei?

Mit diesem Rechner findest du heraus, wie lange es dauert, bis du finanziell frei bist. Finanzielle Freiheit bedeutet: Du kannst von deinem Vermögen leben, ohne arbeiten zu müssen.

Der Rechner zeigt dir drei wichtige Dinge:

  • Wie viel Kapital du brauchst, um von den Erträgen zu leben
  • Wie lange es dauert, bis du dieses Kapital erreicht hast
  • Wie dein Vermögen über die Jahre wächst

Die Berechnung basiert auf der 4-Prozent-Regel. Die besagt: Du kannst jedes Jahr 4 Prozent von deinem Kapital entnehmen, ohne dass das Geld aufgebraucht wird. Bei 600.000 Euro Vermögen sind das 24.000 Euro pro Jahr oder 2.000 Euro pro Monat.

Dein bereits angespartes Kapital (Depot, Konten)

Wie viel kannst Du monatlich zur Seite legen?

Wie viel brauchst Du monatlich zum Leben?

%

Historisch: weltweite ETFs ~6-7% p.a.

4,0 %

4%-Regel: Entnahme 4% vom Kapital jährlich

%

Durchschnittlich 2% pro Jahr

Benötigtes Kapital 600.000 €
Zeit bis zur finanziellen Freiheit 23 Jahre 4 Monate
Endvermögen (brutto) 600.000 €
Heutige Kaufkraft 374.315 €
Einzahlungen Vermögen Ziel erreicht
Mit einer monatlichen Sparrate von 500 € und 6 % Rendite erreichst Du Dein Ziel der finanziellen Freiheit in 23 Jahren und 4 Monaten. Dann kannst Du Dir monatlich 2.000 € auszahlen (bei 4% Entnahmerate).

Wichtige Details

Gesamte Einzahlungen: 140.000 €
Davon Zinsen/Rendite: 460.000 €
Entnahme pro Jahr: 24.000 €
Kapital hält voraussichtlich: unbegrenzt

Wie funktioniert der Finanzielle-Freiheit-Rechner?

Mit diesem Rechner findest du heraus, wie lange es dauert, bis du finanziell frei bist. Finanzielle Freiheit bedeutet: Du kannst von deinem Vermögen leben, ohne arbeiten zu müssen. Der Rechner zeigt dir drei wichtige Dinge: Wie viel Kapital du brauchst, wie lange du sparen musst und wie sich dein Vermögen entwickelt.

Berechnung basiert auf der 4-Prozent-Regel. Sie besagt: Du kannst jedes Jahr 4 Prozent von deinem Kapital entnehmen, ohne dass das Geld aufgebraucht wird. Bei 600.000 Euro Vermögen sind das 24.000 Euro pro Jahr oder 2.000 Euro pro Monat.

Trage diese Werte ein:

  • Aktuelles Vermögen: Was hast du bereits gespart?
  • Monatliche Sparrate: Wie viel legst du jeden Monat zur Seite?
  • Gewünschte monatliche Entnahme: Wie viel Geld brauchst du zum Leben?
  • Erwartete Rendite: Welche Rendite erwartest du? (Historisch: 6-7% bei ETFs)
  • Entnahmerate: 4-Prozent-Regel ist voreingestellt
  • Inflationsrate: Wie stark sinkt die Kaufkraft? (Durchschnitt: 2%)

Der Rechner zeigt dir dann sofort, wie lange du noch sparen musst und wie sich dein Vermögen über die Jahre entwickelt.

Wie berechnet sich das benötigte Kapital für finanzielle Freiheit?

Das benötigte Kapital ist der Betrag, den du brauchst, um von den Erträgen zu leben. Formel: Gewünschte monatliche Entnahme mal 12, geteilt durch die Entnahmerate.

Ein Beispiel macht das klarer: Du möchtest 2.000 Euro pro Monat zum Leben. Das sind 24.000 Euro pro Jahr. Bei 4 Prozent Entnahmerate brauchst du 600.000 Euro Kapital. Denn 4 Prozent von 600.000 Euro sind genau 24.000 Euro.

Wenn du mehr Geld pro Monat brauchst, steigt das benötigte Kapital. Bei 3.000 Euro monatlich brauchst du schon 900.000 Euro. Bei 1.500 Euro reichen 450.000 Euro. Der Rechner zeigt dir sofort, wie hoch dein persönliches Ziel ist.

Wichtig: Das Kapital sollte real bleiben, nicht nur nominal. Inflation frisst Kaufkraft. Der Rechner berücksichtigt das und zeigt dir, wie viel dein Endvermögen in heutiger Kaufkraft wert ist.

Wie lange dauert es, bis das Ziel erreicht ist?

Der Rechner simuliert deinen Vermögensaufbau Monat für Monat. Er startet mit deinem aktuellen Vermögen, addiert jeden Monat deine Sparrate und rechnet Zinsen auf das Gesamtvermögen.

Dabei nutzt er den Zinseszins-Effekt. Zinsen werden nicht ausgezahlt, sondern reinvestiert. Im nächsten Monat gibt es dann Zinsen auf die Zinsen. Das beschleunigt das Wachstum enorm.

Ein Beispiel: Du startest mit null Euro, sparst 500 Euro monatlich bei 6 Prozent Rendite. Nach zehn Jahren hast du 82.000 Euro. Davon sind 60.000 Euro eigene Einzahlungen und 22.000 Euro Zinsen. Nach 20 Jahren sind es 232.000 Euro. Davon sind 120.000 Euro Einzahlungen und 112.000 Euro Zinsen. Nach 30 Jahren hast du 502.000 Euro. Nur 180.000 Euro sind Einzahlungen, der Rest (322.000 Euro) kommt durch Zinsen.

Der Rechner stoppt, sobald dein Vermögen das benötigte Kapital erreicht. Er zeigt dir dann an: Du brauchst noch 23 Jahre und 4 Monate. Oder 15 Jahre und 8 Monate. Oder 31 Jahre und 2 Monate. Je nachdem, wie viel du sparst und welche Rendite du erwartest.

Was bedeutet Kaufkraft nach Inflation konkret?

Inflation bedeutet: Geld verliert Jahr für Jahr an Wert. 1.000 Euro heute sind in 20 Jahren weniger wert als 1.000 Euro heute. Bei zwei Prozent Inflation sinkt die Kaufkraft um etwa ein Drittel in 20 Jahren.

Der Rechner zeigt dir zwei Werte: Endvermögen nominal und Kaufkraft real. Nominal sind die Zahlen, die auf deinem Konto stehen. Real ist das, was du dir dafür kaufen kannst.

Beispiel: Du erreichst nach 25 Jahren ein Vermögen von 600.000 Euro. Bei zwei Prozent Inflation entspricht das einer heutigen Kaufkraft von etwa 365.000 Euro. Du hast zwar 600.000 Euro, aber die kaufen nur so viel wie heute 365.000 Euro.

Warum ist das wichtig? Weil deine gewünschte Entnahme auch real bleiben muss. Wenn du heute 2.000 Euro pro Monat brauchst, brauchst du in 25 Jahren vielleicht 3.300 Euro, um denselben Lebensstandard zu halten. Der Rechner berücksichtigt das nicht automatisch, aber du kannst die Inflation in deine Planung einbeziehen.

Was bedeutet die 4-Prozent-Regel konkret?

Diese Regel stammt aus der Trinity-Studie, einer wissenschaftlichen Untersuchung aus den USA. Sie besagt: Wenn du 4 Prozent deines Vermögens pro Jahr entnimmst, hält dein Kapital mindestens 30 Jahre. Bei höherer Rendite sogar unbegrenzt.

So funktioniert es: Du hast 600.000 Euro Kapital. Du entnimmst jedes Jahr 24.000 Euro (4 Prozent). Gleichzeitig erwirtschaftet dein Kapital Rendite, zum Beispiel 6 Prozent. Das sind 36.000 Euro Rendite pro Jahr.

Du entnimmst 24.000 Euro, es kommen 36.000 Euro Rendite rein. Dein Kapital wächst also sogar um 12.000 Euro pro Jahr. Nach zehn Jahren hast du nicht mehr 600.000 Euro, sondern 720.000 Euro. Dein Kapital ist gewachsen, obwohl du ständig Geld entnommen hast.

Wenn die Rendite niedriger ist, zum Beispiel nur 4 Prozent, bleibt dein Kapital stabil. Du entnimmst 24.000 Euro, es kommen 24.000 Euro Rendite rein. Perfektes Gleichgewicht.

Nur wenn die Rendite unter 4 Prozent liegt, wird dein Kapital langsam aufgebraucht. Bei 3 Prozent Rendite entnimmst du 24.000 Euro, es kommen nur 18.000 Euro rein. Dein Kapital schrumpft um 6.000 Euro pro Jahr. Bei 600.000 Euro Start hält das Kapital trotzdem 100 Jahre.

Warum kannst du die Entnahmerate anpassen?

Der Rechner lässt dich die Entnahmerate zwischen 2 und 5 Prozent einstellen. Warum? Weil es keine pauschale Antwort gibt, welche Rate richtig ist.

Bei 5 Prozent Entnahme brauchst du weniger Kapital fürs gleiche Ziel. Für 2.000 Euro monatlich reichen 480.000 Euro statt 600.000 Euro. Du bist schneller am Ziel. Aber: Das Risiko steigt, dass dein Kapital aufgebraucht wird. Bei schwachen Börsenjahren kann es eng werden.

Bei 3 Prozent Entnahme brauchst du mehr Kapital. Für 2.000 Euro monatlich sind es 800.000 Euro statt 600.000 Euro. Du brauchst länger. Aber: Dein Kapital ist sicherer. Selbst in schlechten Jahren wächst es wahrscheinlich weiter.

Welche Rate passt zu dir:

  • Konservativ (3 bis 3,5%): Maximale Sicherheit, Kapital wächst auch in schlechten Jahren
  • Moderat (4%): Klassiker der Trinity-Studie, gute Balance zwischen Sicherheit und Tempo
  • Risikofreudig (4,5 bis 5%): Schnelleres Ziel, aber höheres Risiko bei Börsencrashs

Der Rechner zeigt dir auch, wie lange dein Kapital voraussichtlich hält. Bei 4 Prozent und 6 Prozent Rendite: unbegrenzt. Bei 5 Prozent und 5 Prozent Rendite: etwa 50 Jahre.

Welche Rendite ist realistisch für ETF-Sparpläne?

Der Rechner hat 6 Prozent voreingestellt. Das ist keine Fantasiezahl, sondern basiert auf historischen Daten. Weltweite Aktien-ETFs wie der MSCI World haben über lange Zeiträume (20 bis 30 Jahre) durchschnittlich 6 bis 7 Prozent Rendite pro Jahr gebracht.

Wichtig: Das ist der Durchschnitt über viele Jahre. Einzelne Jahre schwanken stark. 2008 gab es minus 40 Prozent. 2020 minus 30 Prozent bei Corona. Aber auch plus 30 Prozent in guten Jahren. Über 15 oder 20 Jahre gleicht sich das aus.

Du kannst die Rendite im Rechner anpassen, um verschiedene Szenarien zu testen. Bei 5 Prozent dauert es länger bis zum Ziel. Bei 7 Prozent geht es schneller. Bei 4 Prozent wirds deutlich länger.

Verschiedene Szenarien durchspielen:

  • Konservativ (5%): Vorsichtige Rechnung, berücksichtigt schlechtere Marktphasen
  • Realistisch (6%): Historischer Durchschnitt, gute Grundlage für Planung
  • Optimistisch (7%): Oberes Ende der historischen Spanne
  • Übertrieben (8% oder mehr): Unrealistisch für langfristige Planung

Der Rechner zeigt dir für alle Szenarien, wie sich dein Plan entwickelt.

Wichtig: Kosten abziehen. Wenn dein ETF 0,2 Prozent Gebühren kostet und du bei einer Bank mit 0,3 Prozent Depotgebühr bist, zieh 0,5 Prozent von der Rendite ab. Aus 6 Prozent werden 5,5 Prozent effektiv.

Welche Inflation solltest du annehmen?

Der Rechner hat 2 Prozent voreingestellt. Das ist der langfristige Durchschnitt der letzten Jahrzehnte in Deutschland und Europa. Manche Jahre liegen darunter, manche darüber, aber über 20 oder 30 Jahre pendelt es sich bei etwa 2 Prozent ein.

2022 und 2023 hatten wir deutlich höhere Inflation, teilweise über 8 Prozent. Das waren Ausnahmen durch Energiekrise und Corona-Nachwirkungen. Langfristig wird erwartet, dass die Inflation wieder bei 2 Prozent liegt.

Du kannst höhere Inflation einstellen, um konservativ zu rechnen. Bei 3 Prozent Inflation sinkt die Kaufkraft deines Endvermögens stärker. Bei 1 Prozent bleibt mehr Kaufkraft erhalten.

Beispiel: 600.000 Euro nach 25 Jahren. Bei 2 Prozent Inflation: 365.000 Euro Kaufkraft. Bei 3 Prozent: 313.000 Euro Kaufkraft. Bei 1 Prozent: 467.000 Euro Kaufkraft. Der Unterschied ist erheblich.

Wie nutzt du den Rechner am besten?

Starte mit realistischen Werten: Dein aktuelles Vermögen, deine tatsächliche monatliche Sparrate, was du wirklich zum Leben brauchst. Nicht was du dir wünschst, sondern was heute real ist.

Dann teste verschiedene Szenarien. Was passiert, wenn du 100 Euro mehr sparst? Wie viele Jahre sparst du dir? Was passiert bei schlechterer Rendite? Wie viel länger dauert es dann?

Diese Fragen solltest du durchspielen:

  • Was passiert, wenn ich 100 Euro mehr spare? Wie viele Jahre spare ich mir?
  • Wie lange dauert es bei 5% statt 6% Rendite? Kann ich das Risiko tragen?
  • Was wenn ich 200 Euro weniger zum Leben brauche? Wie schnell bin ich dann am Ziel?
  • Wie wirkt sich höhere Inflation aus? Bleibt genug Kaufkraft übrig?

Wichtig: Sei konservativ bei der Rendite, realistisch bei der Sparrate, ehrlich bei den Ausgaben. Lieber positiv überrascht werden als negativ.

Der Rechner ist kein Orakel. Er zeigt Szenarien, keine Garantien. Märkte schwanken, Leben ändert sich, Pläne passen sich an. Nutze den Rechner als Orientierung, nicht als fixen Plan.

lasse
Lasse Falke
Experte für Kinderinvestments
Über den Autor

Lasse Falke begleitet junge Familien auf ihrem Weg zu entspannten Finanzen und einem sicheren Start für ihre Kinder in die Zukunft. Als Geschäftsführer der L&S Finance UG verbindet er fachliche Expertise mit klarer, verständlicher Sprache – ohne Fachchinesisch und ohne Druck. Über SmartKidsInvest zeigt er Eltern, wie sie früh und smart für ihre Kinder vorsorgen können, damit Geldthemen sich endlich leicht anfühlen.